Der ambulanter Kinderhospizdienst Kuckucksnest e.V.
sucht engagierte Menschen ab 18 Jahren, die auf der Suche nach einem sinnstiftenden Ehrenamt sind und die sich mit wichtigen Fragen zu Leben und Tod auseinandersetzen möchten. Für die ehrenamtliche Arbeit als Familienbegleiter/in bedarf es einer Qualifizierung, welche in Wochenendblöcken stattfindet. Interessenten dürfen sich ab sofort bei mir, Mariella Burgert, (an)melden.
Beginn der Qualifizierung ist im Frühjahr 2021. Die Kosten pro Teilnehmer belaufen sich auf 150€.

Eine Diagnose, die das Leben verändert
Die Diagnose „lebensverkürzend und unheilbar krank“ bei Kindern oder einem Elternteil ändert das Leben der betroffenen Familien schlagartig. Ihnen steht ein unendlich schwerer und oft auch langer Weg bevor, auf dem eine besondere Unterstützung so wertvoll ist. Wir begleiten betroffene Familien mit Herz und Hand ab dem Zeitpunkt der Diagnose und über den Tod hinaus. Die Basis und tragende Säule des Hospizdienstes ist das ehrenamtliche Engagement. Unser Einsatzgebiet ist der Breisgau Hochschwarzwald.


Wer kann sich ehrenamtlich in der Kinderhospizarbeit engagieren?
Gesucht werden engagierte Menschen mit großem Einfühlungsvermögen, Achtsamkeit und hoher sozialer Kompetenz, die sich verantwortungsvoll und tatkräftig in die Familien einbringen möchten. Vor Beginn der Schulung führe ich mit jedem Interessenten ein persönliches Vorgespräch.

Interessenten sollten die Bereitschaft mitbringen, sich mit den Themen Sterben und Tod auseinanderzusetzen, sich selbst in der Begegnung mit den betroffenen Familien zurückzunehmen und sich an deren Wünschen und Bedürfnissen zu orientieren. Dazu kommt die Bereitschaft zu Schulungen und regelmäßigen Fallbesprechungen an den internen Gruppenabenden. Ein Führerschein und ein eigenes Auto ist aufgrund der Weitläufigkeit des Schwarzwalds ebenfalls erforderlich, auch wenn auf kurze Wegstrecken versucht wird zu achten.

Aufgaben von Familienbegleitern
Die Ehrenamtlichen begleiten Familien mit lebensbegrenzend erkrankten Kindern oder Elternteil ab dem Zeitpunkt der Diagnosestellung. Sie stärken und unterstützen die Familie ganz individuell nach deren Vorstellungen und unabhängig von ihrer Konfession. Dafür wäre es wünschenswert, wenn Sie etwa zwei (bis vier Stunden) pro Woche Zeit einbringen könnten.
Die Aufgaben einer Familienbegleitung können sehr vielfältig sein:
von der Betreuung des kranken Kindes oder der Geschwisterkinder über Gespräche mit den Eltern bis hin zu praktischen Hilfen wie Begleitung zu Ämtern oder das Geschwisterkind zum Musikunterricht zu fahren.
Wichtig ist immer, die Familien bei der Bewältigung ihres Alltags zu entlasten und da zu sein – für das betroffene Kind, seine Geschwister und die Eltern.

Kontaktieren Sie mich gerne, um weitere Informationen über Qualifizierung und den Einsatz als Familienbegleiter/in zu erfahren.
Ich freue mich, Sie kennenzulernen.

Mariella Burgert